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Aguntum als einzige Römerstadt in Tirol in einem prächtigen landschaftlichen Umfeld soll für Besucher noch attraktiver werden. Dazu hat der Verein Curatorium pro Agunto einen mittelfristigen Maßnahmenplan erstellt, der parallel zur Grabungs- und Sicherungskontinuität die Schaffung des „Archäologischen Landschaftsparks Aguntum“ vorsieht. In einer ersten, bereits abgeschlossenen Projektphase wurden die beeindruckenden Ausmaße des Stadttores mittels einer beleuchtbaren Stahlrohrkonstruktion nachgezeichnet und sogenannte Geländemodellierungen vorgenommen, welche die bauliche Originalsubstanz schützen, den Verlauf der Mauerzüge und der Innenräume aber weiterhin erkennen lassen. Die 2016 begonnene Projektphase 2 sieht den südlichen Zugang zum Freigelände durch das Museum vor, wobei bereits der Sammelplatz für Besuchergruppen in Form eines Rondells angelegt wurde und mit der Errichtung eines Wegesystems, das sich an den Original-Straßenzügen orientiert und einen übersichtlichen Rundgang durch das Stadtzentrum von Aguntum ermöglicht, begonnen wurde. Vorgesehen ist weiters, mittels modernster Kommunikationstechnologie („Augmented Reality“) an einigen „Archäologischen Sichtfenstern“ Zusatzinformationen in Form von Texten, Bildern und spektakulären Animationen am eigenen Handy abrufen zu können. Schließlich werden Aussichtsplattformen und einladende Rastplätze in einer Parklandschaft den Besuchern einen ebenso informativen wie erholsamen Aufenthalt in Aguntum garantieren. nähere Informationen zum Projekt "Archäologischer Landschaftspark Aguntum - Phase II" finden Sie hier Image and video hosting by TinyPic