Aguntum
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Noch nie hat man in den Alpen, so weit nördlich von Pompeji, ein derartiges Bauwerk gefunden: Das Atriumhaus von Aguntum ist einzigartig! Das Atriumhaus ist in seiner mediterranen Bauweise für das alpine Klima vollkommen ungeeignet. Das offene Dach, durch das der Regen in ein Sammelbecken fallen konnte, und die offenen Durchgänge zum Garten sorgten für einen ständigen kühlen Luftzug. Der kleine Garten liegt ca. 1.50 m tiefer als das Haupthaus und ist von einer mit Wandmalerei geschmückten Pfeilerhalle umgeben. In seiner Mitte befindet sich ein großes Marmorbecken, das eine rechteckige Insel umspült. Das Haus wurde vom 1. bis zum 4. Jh. mehrfach umgebaut. Das Marmorbecken wurde in das neue Museumsgebäude übersiedelt, wo es zum Mittelpunkt der Schausammlung wurde.